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Die Ausstellung zeigt über 80 Modelle
verschiedener Projektoren und spannt den Bogen
von der historischen Lichtlaterne über den
Diaprojektor
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bis zum digitalen High End Beamer der
Gegenwart.
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Historische Hinterglasbilder, Dias von
Vortragsreisenden (u.a. Reinhold Messner),
dazu mehrere Filme in HDTV-Qualität
ermöglichen eine neue
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Zugangsweise zur Kunst der Projektion.
Auf Touch Screen Monitoren kann das Publikum
die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von
Projektionen
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kennen lernen.
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Ein digitaler 35 mm Kinofilm präsentiert ein
Porträt der deutschen Projektionskünstler Ruth
Baumer und Günther Holzhey,
die mit ihrer Laterna Magica
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noch
heute ihr. Publikum verzaubern und mit Bildern
Geschichten erzählen.
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Die Ausstellungsleiter wollen zeigen, wo der
Ursprung des modernen Kinos liegt:
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Er findet sich in der magisch entrückten Welt
der alten Laterna Magica des 17. und 18.
Jahrhunderts.
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Das historische Ambiente des
Renaissanceschlosses Tollet eignet sich
hervorragend, die Stimmung früherer Laterna
Magica Vorführungen
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wiederzugeben: Es waren Teufel- und
Geistervorführungen mit dem Ziel, dem
einfachen Volk Angst und Schrecken einzujagen
oder abtrünnige
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Kirchgänger wieder zum rechten Glauben zu
verhelfen.
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Der Besucher erfährt, woher der heute noch
gebrauchte Ausspruch "... den Teufel an die
Wand malen" kommt: von den gruseligen
Bildprojektionen
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der angehenden Neuzeit, die hier realistisch
nachvollzogen werden.
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2 Museumsräume wurden in diese Zeit
zurückgebaut, das mystische Ambiente wird
durch Effektlichter, Kulisseneinbauten und
aufsteigende Rauch-
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und Nebelschwaden verstärkt.
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Die chronologische Abfolge der Ausstellung
gewährt Einblick in die Zeit, als sich die
Laterna Magica als Massenmedium durchsetzte,
auf Jahrmärkten
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oder als Pausenfüller von Theatervorstellungen
eingesetzt wurde und von Ereignissen der
Weltgeschichte berichtete. "Der Untergang der
Titanic" oder
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"Der Untergang von Pompeji" sind herausragende
Beispiele, wie Bilder das Publikum
fesselten. Damals noch auf Hinterglasbildern,
denn die
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Projektion mit Dias oder Wochenschaufilmen war
noch nicht erfunden.
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Als Urgroßvater der elektrischen
Projektionsgeräte ist der Leica-Projektor "Uleja"
(1926) ausgestellt, der einen Siegeszug um die
Welt antrat, in den
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folgernden Jahrzehnten aber durch verbesserte
Projektoren anderer Hersteller verdrängt
wurde.
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Auch die Vorfahren der heutigen Videobeamer
finden sich im Museum. Klobig, schwer und nur
von Spezialisten zu bedienen.
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Dies alles mündet in kleine, handliche Geräte
mit hoher Bildauflösung und Lichtstärke, die
heute im Heimkino projizieren.
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Die Geräte, Objekte und Exponate sind
Leihgaben der Sammlungen Reinhold Stumpfl aus
Wallern sowie Baumer und Holhey aus
Nördlingen.
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Bis 15.November können sich die Besucher in
eine Welt versetzen lassen, in der "BilderLeuchten".
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